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Günter Brus | NO!art involvement INDEX
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WERKE

NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Günter Brus, Foto: Dietmar Kirves

GÜNTER BRUS, geboren 1938 in Österreich. Vertreter des Wiener Aktionismus. Begann 1961 mit exzessiven Aktionsmalereien, denen 1965 Selbstverstümmelungen folgten. Bei seinen Aktionen, die physisch und psychisch Grenzsituationen ausloten, bedient er sich zumeist der Foto- und Filmaufzeichnung, wie auch der verbalen Erklärung, um den Demonstrationscharakter seiner Aktionen besonders zu unterstreichen. Seit 1971 entstehen literarisch-bildnerische Bücher, die in einem vielschichtigen Beziehungsgeflecht geschlossene Erzählungen, Textsplitter und expressive Zeichnungen enthalten. Lebt in Graz, Österreich. wikipedia

2018  DIE KUNST DER 68er | Ludwig Forum, Aachen
2003  NO!art in BUCHENWALD | Boris Lurie: Geschriebigtes ..., Katalogbuch,
           Stuttgart
| Beiträge:
           BORIS LURIE und die SEXISTENZ
           BORIS LURIE FESTIVAL #1
           BORIS LURIE FESTIVAL #2
           BORIS LURIE FESTIVAL #3

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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